Swiss Hiphop Jam

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Aus der ganzen Welt kamen sie zum Zürcher Schiffsbau. Egal ob Deutschland, Korea, Griechenland oder der Schweiz. Der Name, der wohl die meisten kurz irritierte war definitiv Cantwo. Man kann ihn problemlos als lebende Legende bezeichnen, und wenn man ihm beim malen zusieht, weiss man auch weshalb das so ist. Auch keine unbeschriebenen Blätter sind Artime Joe und Dhal aus Korea. Ihre Styles hoben sich auf interessante Weise aus dem farbenfrohen Happening heraus und sorgten für zusätzliches internationales Flair. Die Künstler ausgesucht hatte Bane aus Zürich. „Die meisten der Writer kenne ich persönlich und bin down mit ihnen, und das ist sehr wichtig für eine gelungene Jam“, meint Fabian Flurin, der unter dem Künstlernamen „Bane“ selbst bereits weit herumgekommen ist. So hat er unteranderem in Griechenland und Asien Kontakte geknüpft, und diese konnte er nun in die Schweiz bringen. Neben Altmeister Cantwo kam auch Descent aus Deutschland, und seine Begeisterung am Event stand ihm ins Gesicht geschrieben. Und er war bei weitem nicht der Einzige. Tizer von der USB-Crew aus Winterthur fand nur lobende Worte für die Organisation, während sich alle gut amüsierten. Die DJ’s liessen die Boxen fast auseinanderbrechen, sodass man den Sound noch bis zum Bahnhof Hardbrücke hören konnte. Wir entgingen nur knapp einem Gehörschaden, was uns jedoch nicht davon abhielt, die Writer mit nervigen Interviewfragen zu belästigen, den Leuten die Kameralinse ins Gesicht zu halten und beim imposanten Anblick der fertigen Wall dämlich zu grinsen. Solche Jams darf es auf Eidgenössischem Boden ruhig öfter geben.

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