ro* – Rodja Galli

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Als er mit dem Kiffen aufhörte, hatte er plötzlich sehr viel Zeit. Und die nutzte er. Rodja Galli, auch bekannt als ro*, ist einer der Menschen, die Dinge kaputt zeichnen können. Ein Perfektionist mit dem nötigen Witz dazu. Während er früher eher im urbanen Raum mit Graffiti beschäftigt war, versucht er seit einiger Zeit sich davon zu lösen. „Ich habe gemerkt, wie sich meine Sujets und Aussagen der Bilder wiederholten“, meint der Wahl-Luzerner. So hat er seine Urbanen Märtyrer erschaffen und sie umgebracht. Ein Plattensammler in der Pose von Madonna mit Kind. Doch ist das Kind ein Mixer und im Körper der Figur stecken Vinyl-Platten. Das Ganze ist eine Vierer-Serie, die aus einem Skater, einem Fixie-Fahrer und einem Künstler bestehen, die alle für ihre Idee sterben. Das ist aber bei weitem nicht die einzige interessante Arbeit dieses Herrn. Favela-Strukturen welche neu zusammengesetzt werden, ein Pfau der seine eigenen Federn zupft und eine Wolke aus Pudeln. Wir durften ihn in seinem Atelier im Berner PROGR besuchen, welches er zusammen mit Basil ‚Baze‘ Anliker und Nikolaj Vejlstrup unter dem Namen „a259“ betreibt. Bleibt nur die Frage: Who let the dogs cloud?

rodjagalli.com
a259.ch
progr.ch/ateliers/rodja-galli/119