Nychos: Translucent Fear Interview

More videos
   

Dieser Mann verdient sein Geld ohne Doktor-Titel mit dem Zerschneiden von Körpern. Momentan macht er allerdings lieber Röntgen-Aufnahmen: Mit „Translucent Fear“ erhält NYCHOS‘ Arbeit eine neue Dimension. Seine zerschnittenen Anatomien werden nun transparent und damit ein Stück funktionaler. In der Kolly Gallery im Zürcher Seefeld stellte der Herr aus und bewies, dass er nicht grundlos einer der momentan weltweit gefragtesten Street-Artists ist. Nicht ganz unschuldig an diesem Umstand ist bestimmt auch sein Konzept hinter dem „Rabbit Eye Movement“.
Was vor zehn Jahren mit ein paar gebombten Hasen begonnen hat, entwickelte sich unter Nychos mit zahllosen Murals über einen Art-Space in Wien bis hin zu einem Film. Darüber hinaus verfügen die Hasen über ein globales Netzwerk an Künstlern, welches sie rege für internationale Ausstellungen und farbenfrohen Austausch nutzen. Nychos‘ Vorliebe für Eingeweide, Knochen und Anatomie allgemein wurde durch das Aufwachsen in einer Jägerfamilie kultiviert, durch Comics ergänzt und mit einem guten Schuss 80er-Jahre-Flavour vermischt. Seine Vorliebe für Heavy-Metal begleitet ihn ebenso wie seine humorvolle Art, welche ihm Anhänger auf der ganzen Welt verschaffte. Wir haben ihm ein paar Fragen zu den Arbeiten gestellt, die in den letzten Monaten in seinem Kaninchenbau entstanden sind, dem Film, für den er mit seiner Crew die halbe Welt bereist hat und natürlich zu seiner aktuellen Ausstellung.

rabbiteyemovement.at
nychos.tumblr.com
Ein dickes Danke geht an Christian Fischer für die Erlaubnis zur Verwendung all des Videomaterials:
vimeo.com/lowinio