Julia Kehle – Zinnfiguren

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Ein aussterbendes Traditions-Handwerk. So könnte man die Zinngiesserei bezeichnen, wenn es da nicht Menschen gäbe, die sich in jeder freien Minute dem Gravieren, Giessen und der Bemalung widmen. Das ‚Silber des kleinen Mannes‘, wie man es früher nannte, dient heute hauptsächlich industriellen Zwecken. Dass daraus aber auch sehr aufwendige Kunstwerke entstehen können, haben die meisten vergessen. Doch zum Glück leben wir in einem Zeitalter, in dem der Mensch jedes noch so kleine bisschen Wissen irgendwo in den Tiefen des World Wide Webs archiviert. Und in diesen Tiefen konnte Julia Kehle ihre Neugier stillen. Durch ein Forum fand sie Gleichgesinnte, die ihr mit Tipps und Tricks halfen ihr Handwerk zu verfeinern. Obwohl sie noch nicht auf diesem Niveau graviert, giesst und bemalt, wie sie das gerne möchte, ist ihre Arbeit nichts weniger als beeindruckend. Zeitaufwendiges Experimentieren ist bei ihr an der Tagesordnung und der Begriff „Fingerspitzengefühl“ erhält eine neue Dimension bei ihren Gravier- und Bemaltechniken.

zinnfigurenatelier-kehle.com