IKRK schockiert über Bombardierung von MSF-Spital in Kunduz

Das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) ist schockiert über die Bombardierung des MSF-Spitals in Kunduz und verurteilt die Gewalt gegen Patienten und solche Institutionen.

Gemäss Informationen von «Ärzte ohne Grenzen» sollen bei dem Anschlag drei MSF-Mitarbeiter getötet worden sein. Jean-Nicolas Marti, Leiter der IKRK-Delegation in Afghanistan, sagt: «Das ist eine Tragödie. Solche Angriffe gegen Spitalmitarbeiter und solche Institutionen erschweren die Hilfe von humanitären Organisationen für die Afghanische Bevölkerung.»

Die neutrale Unterstützung und Hilfe sei brutal in Afghanistan, fügt Marti an. Zwei IKRK-Mitarbeiter, die seit Ende September in besagtem Spital arbeiteten, sind nicht verletzt worden.

IKRK schockiert über Bombardierung von MSF-Spital in Kunduz