Graffiti: Dest

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Als die Line in Basel noch graue Stellen hatte, begann Philipp Tschanz seine Reise unter dem Namen „Dest“. Das war 1987. Seither sind knapp drei Jahrzehnte vergangen. Namen kamen und gingen, der europaweit bekannte Spot unter unzähligen Farbschichten begraben. Und Dest sprüht immer noch. Egal ob Beton, Leinwände oder das Badezimmer bemalt wird, der kreative Kopf ist seinen Wurzeln treu geblieben und hat seinen Style immer weiterentwickelt. Und das brachte ihn unter anderem bis an die Art Basel in Miami. „Das ist meine Inspirationsquelle Nummer Eins“, stellt der Basler Oldschooler klar. Aber auch Leonardo Da Vinci und Michaelangelo kriegen ihren Respekt von dem Herrn, der sich selbst als Dekorateur sieht. „Unsere Generation wird so etwas nicht mehr erreichen“, grinst er. Doch die Freude ist ungebrochen. An der Wand, welche der Altmeister selbst legalisiert hat malte er während vier Stunden einen soliden Style hin, dazu gabs ein Interview über Hiphop, Fame-Geilheit und polynesische Tribals, aus dem wir locker einen 60-Minütigen Beitrag hätten schneiden können.

dest.ch