Man nehme einen Ort im Nirgendwo (aka Vereinigte Staaten von Amerika), begleite deren schrulligen Bewohner bei ihren alltäglichen, skurrilen Aktivitäten und hinterlege das Ganze mit Musik der Münchner Band Pollyester. Und tada – schon hat man ein Meisterwerk geschaffen. Die jüngste filmische Arbeit von Tobias Yves Zintel mit dem Titel „Earthly Powers“ bewegt sich in einer Lebenswelt zwischen Romantik und Groteske und entführt den Zuschauer in ein ambivalentes Universum. Zintel eröffnet einen scheinbar leichten und zugleich tiefgreifenden Einblick in die Kräfte, die uns Menschen und unsere Welt bestimmen und treiben.

Earthly Powers